Unsere Konzerte finden jeweils um 20 Uhr im Fritz Schweizer Saal

des Backnanger Bürgerhauses statt.

 


Unsere Termine 2012


Sonntag 18.03.2012

Violine und Klavier

Rodica Duna, Violine und Amalia-Maria Pop, Klavier

Programm:

Johannes Brahms Sonata no 3, op. 108 in d-moll
1. Allegro
2. Adagio
3. Un poco presto e con sentimento
4. Presto agitato

Cesar Franck Sonata in A-dur
1. Allegretto ben moderato
2. Allegro
3. Ben moderato: Recitativo-Fantasia
4. Allegretto poco moso

........................ Pause ..........................

Ludwig van Beethoven Kreutzer Sonata op. 47 in A-dur
1. Adagio sostenuto-Presto-Adagio
2. Andante con variationi
3. Presto




Rodica Duna


Rodica Duna,
geboren in Moldawien, begann mit sieben Jahren das Violinspiel.
Sie studierte an der Staatlichen Universität für Musik Bukarest bei Prof. Cornelia Bronzetti und an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Prof. Winfried Rademacher, wo sie ihre Solistische Ausbildung erfolgreich abschloß.
Seit frühester Jugend gewann sie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben wie der erste Preis beim Nationalen Geigenwettbewerb 1992 in Timisoara und 1993 in Bukarest, sowie den ersten Preis und Sonderpreis beim Internationalen Wettbewerb "Mihail Jora" 1998 in Bukarest. Jahrelanger Erfahrung als Orchestermusikerin, u. a. 1998-2000 erste Violine an der Staatlichen Philharmonie "George Enescu" Bukarest, 2001-2003 erste Violine an der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, und als Aushilfe 2006-2007 erste Violine an der Philharmonie der Nationen, 2008-2009 zweite Konzertmeisterin an der Preußisches Kammerorchester Prenzlau sowie 2010-2011 erste Violine an der Neubrandenburger Philharmonie.
So spielte sie im Rahmen von großen internationalen Musikfestivals wie der "George Enescu International Music Festival" Bukarest. Konzertreisen führten sie in viele Länder Europas.
Sie spielte als Solistin mit dem Orchester der Saatlichen Universität für Musik Bukarest und mit dem Kammerorchester der Musikhochschule Trossingen. Zahlreiche Solo und Kammermusikabende, u.a. mit Ovidiu Badila und Diethelm Jonas.

Seit 2011 ist Rodica Duna Dozentin an der "Notenkind Music Academy" Berlin.

 

Amalia Maria Pop wurde in Bukarest geboren und erhielt mit 7 Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei ihrem Vater.
Sie studierte an der Staatlichen Universität für Musik in Bukarest bei Prof. Dana Borsan und an der Staatlichen Musikhochschule Trossingen bei Prof. Gabriel Amiras, wo sie auch ihre Solistische Ausbildung absolvierte.
Wichtige Impulse erhielt sie während ihres Studiums (2004-2005) in der Meisterklasse von Lazar Berman an der Accademia Europea di Musica in Erba, Italien.
Amalia Maria Pop konnte schon frühzeitig wichtige Wettbewerbserfolge nachweisen.
So gewann sie mehrere erste Preise beim Nationalen Musikwettbewerb in der Solowertung, sowie weitere Preise und Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie "Dinu Lipatti" Bukarest (1995), "Iris-Marquardt-Preis" Trossingen (1997), "Duchi d'Aquaviva" Atri, Italien (2006) und "Saverio Mercadante" Turi, Italien (2006) u.a.
Als Solistin hat sie mit zahlreichen Orchestern konzertiert wie der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Nationalen Rundfunkorchester Bukarest, der Staatlichen Philharmonie Oradea , der Kammerorchester Wernigerode und vielen weiteren.
Als gefragte Kammermusikerin trat sie, unter anderem, mit Jean-Guihen Queyras, Chen Halevy, Mario de Secondi und Akio Koyama auf.
Sie wirkte bei zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Deutschland und Rumänien mit.

Seit 2010 ist sie Dozentin an der Staatlichen Universität für Musik, Oradea, Rumänien.





Amalia-Maria Pop



Samstag 28.04.2012



Trio Alacris

Die junge Formation, bestehend aus dem stellvertretenden Soloklarinettisten des Symphonieorchesters Göttingen, Matthias Mauerer, der japanischen Konzertklarinettistin Akiko Kono, sowie dem Pianisten und Kammermusiker Nenad Lecic musiziert seit etwa 3 Jahren zusammen.

Sie spielen regelmäßig in verschiedenen Kammermusikreihen, wie z.B. am Landgut Federkiel, im Alsdorfer Musiksommer oder bei den Schlosskonzerten Darmstadt. Darüber hinaus gewann das Trio bei dem 11. Internationalen Musikwettbewerb Osaka 2010 u.a. den Publikumspreis.

Im Folgenden finden Soe die einzelnen musikalischen Lebensläufe des international besetzten Trios.

Matthias Mauerer, Klarinette,
wurde 1982 in Weiden / Oberpfalz geboren und studierte bis 2008 im Diplomstudiengang an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Ralph Manno, danach ab 2010 in der Solistenkalsse an der Hochschule für Musik Stuttgart bei Prof. Norbert Kaiser; davor erhielt er Privatunterricht u. a. bei Alexander Willscher, dem Soloklarinettisten der Nürnberger Symphoniker.
Matthias Mauerer gewann Preise u. a. beim Wettbewerb "Jugend musiziert" und erhielt u.a. den 1. Preis beim "Lions Club Musikwettbewerb" für Klarinette und den 1. Preis, sowie den Publikumspreis bei 11. Internationalen Musikwettbewerb Osaka. Er besuchte Meisterkurse der "Jeunesses Musicales" und des "ensemble incanto" sowie bei den Klarinettisten Martin Spangenberg und Johannes Peitz.
Darüber hinaus war Matthias Mauerer Stipendiat der Studienstiftung "Cusanuswerk", ist im Rahmen der Akademie der Münchner Philharmoniker Stipendiat der "Hauck und Aufhäuser Privatbankier Kulturstiftung" und spielte u. a. im "Jeunesses Musicales - Weltjugendorchester" oder dem RIAS Jugendorchester Berlin. Er ist weiterhin regelmäßiges Mitglied des Orchesters der "Ludwigsburger Schlossfestspiele".
Anfang 2007 absolvierte er ein Praktikum im Orchester der Oper Freiburg, woran sich ein Platz in der Akademie der Münchner Philharmoniker anschloss. Matthias Mauerer hatte 2008 einen Zeitvertrag am Staatstheater Kassel und spielte u.a. anderen als Aushilfe im Rundfunk - Sinfonieorchester Berlin, dem WDR Sinfonieorchester und bei den Münchner Philharmoniker unter Dirigenten wie Christian Thielemann, Daniele Gatti, Marek Janowski, Andre Boreyko, Marc Albrecht und Subin Mehta. Im September 2009 trat er einen Zeitvertrag am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Soloklarinettist an, woran sich eine Festanstellung als stellv. Soloklarinettist im Göttinger Sinfonieorchester anschloss.
Neben seiner Tätigkeit im Orchester engagiert sich der Klarinettist rege in verschiedenen Kammermusikgruppierungen. So musiziert er z.B. regelmäßig mit seiner Kammermusikgruppe "Alacris" und dem Bülow Quartett.

Akiko Kono, Klarinette,
wurde in Aichi (Japan) geboren, studierte an der Universität der Künste in Aichi bei Yoshiomi Kuroiwa, ihr Abschluss erfolgte mit Auszeichnung. Sie erhielt den Preis beim YAMAHA Jugend Musik Klarinettenwettbewerb in Nagoya.

2003 kam sie nach Deutschland um ihr Klarinettenstudium bei Prof. Reiner Wehle an der Hochschule für Musik Lübeck fortzusetzen. Nach ihrem künstlerischen Diplom, also seit 2007, studiert sie bei Prof. Heiner Schindler im Konzertexamen an der Hochschule Musik und Theater Rostock, das sie in diesem Jahr mit Auszeichnung abschloss.

Akiko Kono wirkte in verschiedenen Jugendorchestern wie z.B. der Jungen Deutschen Philharmonie, der Jungen Philharmonie München und im Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen mit und besuchte Meisterkurse bei Ralph Manno, Wolfgang Meyer und Wenzel Fuchs.

2005/06 war sie Praktikantin im Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck. Neben ihrer Tätigkeit als Aushilfe u.a. am Theater Lübeck, am Theater Lüneburg, am Theater Magdeburg und am Staatstheater Kassel konzertiert sie als Solistin. So spielte sie mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock A.Coplands Konzert für Klarinette und Orchester, sowie u.a. mit der Neubrandenburger Philharmonie und mit dem Philharmonischen Orchester Vorpommern W.A.Mozarts Sinfonia Concertante Es-Dur. Darüber hinaus war sie bei " NDR-Start-Junge Künstler live ", ein Programm zur Förderung junger Talente, zu hören. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Festspielorchesters der Ludwigsburger Schlossfestspiele.

Akiko Kono erhielt beim HMT-Musikpreis 2009 in der Wertungskategorie "Duo-Besetzung" den 2. Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation des Werkes nach 1970. Sie konzertiert regelmäßig mit dem Trio Alacris und nimmt weiterhin an den "Festspielen Mecklenburg-Vorpommern" teil.


Nenad Lecic, Klavier,
wurde 1979 in ?a?ak (Serbien) geboren. Mit fünf Jahren bekam er den ersten Klavierunterricht. Er gewann schon früh erste Preise bei vielen Wettbewerben in seiner Heimat. Solistische Auftritte sowie Auftritte mit Orchester hatte er seit dem elften Lebensjahr. Im Jahr 1991 erhielt er die Auszeichnung eines Young European Top Talent, die von RAI-TV verliehen wurde. 1992 wurde er zum jüngsten Studenten an der Fakultät für Musik der Universität der Künste in Belgrad in der Klasse von Prof. Igor Lasko. Anschliessend nahm er bei allen bedeutenden Musikveranstaltungen in seiner Heimat teil wie BEMUS, NOMUS, Mokranjac Tage, und an vielen anderen. Er spielte mit Orchestern wie Belgrader Philharmoniker, Belgrader Rundfunkorchester und vielen Kammerorchestern.
Er schloss sein Studium an der Musikhochschule in Köln mit Konzertexamen (bei Prof. Arbo Valdma) und Kammermusik mit Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik (bei Prof. Pierre-Laurent Aimard) ab. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Alexander Lonquich, Vladimir Krainew, András Schiff, Peter Eötvös und dem Alban Berg Quartett.
Er konzertierte in vielen Ländern Europas als Solist und Kammermusiker. Er arbeitete mit Künstlern wie Xenia Jankovic, Christoph Richter, Ralph Manno, Guido Schiefen uns Christoph Kaskel zusammen. Unter bedeutenden Auftritten, die er in den letzten Jahren gegeben hat gehören Auftritte bei der Konzertreihe "Attelier" der Kölner Philharmonie, beim Festival für neue Klaviermusik "Pianorama" im WDR sowie beim Abschlußkonzert des Klavierfestivals Ruhr.
Er spielte zahlreiche Uraufführungen zeitgenössicher Kompositionen, so unter anderem 2008 auch die deutsche Erstaufführung des Konzerts für zwei Klaviere und Orchester "Im Lichte" von Johannes Maria Staud, mit Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Jonathan Nott.
Nenad Lecic ist darüber hinaus Lehrbeauftragter an den Musikhochschulen in Köln und Detmold

 




Samstag 14.07.2012



links:Rebecca ReuterSopran, rechts Maria Kiosseva, Klavier

Rebecca Reuter wurde 1984 in Hamburg geboren. Im Alter von 6 Jahren begann sie ihre musikalische Ausbildung mit Geigenunterricht. Nach ihrem Gesangsstudium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Francisco Araiza und Prof. Dunja Vejzovic setzt Rebecca Reuter ihr Studium gerade mit Prof. Adelina Scarabelli am Conservatorium G.Verdi in Mailand fort.
Rebecca Reuter ist Stipendiatin der Academia Vocalis, der Stiftung "Yehudi Menuhin Live Music Now", der L-Bank Musikstiftung, sowie des Richard-Wagner-Verbandes. Im November 2009 wurde sie mit dem Jüttingstipendium ausgezeichnet. Sie trat als Solistin bei verschiedenen Festivals und Konzerten in Italien, Österreich und Deutschland auf, zuletzt in Mailand im "Stabat Mater" von Pergolesi. Eine langjährige rege Konzerttätigkeit verbindet Rebecca Reuter mit Maria Kiosseva.
Maria Kiosseva
( Klavier )

Maria Kiosseva wurde in Sofia / Bulgarien geboren und erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht am Nationalen Musiklyzeum ihrer Heimatstadt. Sie absolvierte mit Auszeichnung ihr Bachelor-und Masterausbildung als Pianistin und Komponistin an den Hochschulen für Musik in Sofia, Trossingen und Stuttgart, wo sie Liedinterpretation bei Prof. Cornelis Witthoefft spezialisierte. Die Pianistin wird von "Yehudi Menuhin Live Music Now" Stuttgart gefördert und hat neulich ein Stipendium vom Richard Wagner Verband bekommen.
Maria Kiosseva trat bei verschiedenen Festivals und Konzerten (auch als Solistin mit Orchester) in Deutschland, Bulgarien, Italien, Holland, Frankreich, Österreich, England und der Schweiz auf und ist Preisträgerin weiterer internationaler Wettbewerbe, u.a. 1.Preise bei: " Val Tidone " Italien - Klaviersolo, " Schweizerische Musik " Sofia - Kammermusik, "Max Reger" Weiden - Liedduo und Sonderpreis für die Beste Pianistin beim Paula - Salomon - Lindberg Wettbewerb "Das Lied" Berlin. Zudem wirkte sie in Aufnahmen des bulgarischen Nationalfernsehens und -rundfunks, des Bayerischen Rundfunks, des "Plush Musik" Fernsehens (England) sowie bei verschiedenen CD-Produktionen mit. Maria Kiosseva nahm teil an Meisterklassen unter anderem bei Prof. Solomon Mikovsky und Prof. Karl-Heinz Kämmerling.





Samstag 13.10. 2012

Gesang und Klavier



Mirella Hagen

Die Sopranistin Mirella Hagen wurde 1984 in Würzburg geboren. Sie wirkte bereits während ihrer Schulzeit in verschiedenen Chören und Ensembles, wie dem Württembergischen Kammerchor, dem Oratorienchor Stuttgart und der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart mit. 2003 begann sie ihr Gesangstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Christiane Hampe und setzte es 2005 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Ulrike Sonntag fort. Ihre Diplom-Prüfungen Gesang und Liedgestaltung (Prof. Cornelis Witthoefft) schloss sie mit Auszeichnung ab.

Im Rahmen ihres Gesangstudiums nahm sie an Meisterkursen bei Prof. KS Edith Mathis, Prof. Charlotte Lehmann, Melanie Diener, Helen Donath, Prof. Ulf Bästlein und Prof. Charles Spencer und am Liedforum der UdK Berlin im Oktober 2008 teil. Mit dem Ensemble vocal arts trat sie in Deutschland und Österreich bei der Biennale Salzburg 2009 auf. Darüber hinaus arbeitet sie mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart und der Ensemble Modern - Akademie zusammen. Konzerte u. a. mit Helmuth Rilling führten sie in die Stuttgarter Liederhalle, zum Beethovenfest Bonn, in den Gasteig nach München und nach Berlin.

Mirella Hagen wird vom Verein "Yehudi Menuhin - Live Music Now" Stuttgart gefördert und war Stipendiatin der Stuttgarter Volksbank und der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2006 war sie Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang Berlin, 2007 Preisträgerin beim Paula-Salomon-Lindberg Wettbewerb der UdK Berlin, gewann 2008 den 2. Preis des Hochschulwettbewerbs in Freiburg und erhielt zuletzt im August 2009 den Thomas-Wiese-Preis für Liedgestaltung.

Seit dieser Spielzeit ist Mirella Hagen Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Stuttgart und ist in den Rollen Ida/Die Fledermaus, Anna Kennedy/Maria Stuarda, Blumenmädchen/Parsifal, Fekluscha/Katja Kabanova und Ännchen/Der Freischütz zu erleben.


Maren Bäumer erhielt den ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren in Tübingen bei Dr. E. H. Siedentopf. Später wurde sie in die Klavierklasse von Romuald Noll und in die Begabten- und Studienvorbereitende Klasse der Stuttgarter Musikschule aufgenommen. Preise gewann sie u.a. bei "Jugend musiziert". Seit 2001 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart zunächst bei Prof. S. Rudiakov, und seit 2003 bei M. Seewann. Neben intensiver Kammermusiktätigkeit studierte sie als zusätzliches Hauptfach Elementare Musikpädagogik (EMP), und schloss beide Studiengänge im Sommer 2006 ab. Anschließend absolvierte sie ein Aufbaustudium im Fach Liedklasse bei Prof. C. Witthoefft, im Rahmen dessen sie 2008 beim Deutschen Hochschulwettbewerb in Freiburg mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde.
Seit ihrem Hochschulabschluss 2009 leitet sie eine private Klavierklasse in Stuttgart und ist als Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin tätig.

Maren Bäumer




Samstag 10.11.2012

Christopf Rothfuß, Klavier und NN

 


Samstag 22.12.2012

Melanie Sauter, Klavier

 


Unsere Termine 2013

Samstag 09.03.2013

NN


Samstag 27.04.2013

"Ist es träumen oder wachen"
Programmbeschreibung


Ist das Leben ein Traum? Oder ist der Traum das Leben? Sind Traum und Leben
vermischte, einander überlappende Dinge? Was ist Traum, was ist Tod? War der Preis
für unsrer Liebe Traum zu hoch? Oder rufen wir: unser Glück, es war kein Traum?
Diesen tiefgründigen Fragen nähern sich Sopranistin, Pianistin und Sprecherin in
origineller, oft humorvoller Weise. Stets aufeinander bezogen, verbinden sie Ernst mit
Scherz zum einzigartigen Ganzen.
So untermalt Schumanns Träumerei Heinrich Heines Erzählung eines nächtlichen
Traumes. Die auf die Klaviertastatur fallende Pianistin unterstreicht die keifende Stimme
der Hauswirtin, die den Erzähler unsanft aus seinem schwärmerischen Traum weckt.
Während die Sprecherin nach der Pause eindringlich fordert, dass unterhaltsames
Träumen geübt und erlernt sein will, fallen Sängerin und Pianistin in tiefe Träume.
Auf der Suche nach phantastischen Träumen setzt die Sopranistin virtuose Glanzpunkte
mit Ännchens Arie aus "Der Freischütz", während sich die Sprecherin bei T. Haecker, E.
Kästner und W. Busch den surrealen, skurrilen Formen des Traumes nähert.
Wenn die Sprecherin den Fragen nach Schein und Sein eines Schmetterlings nachgeht,
hat die Pianistin genug. Kaum sind die letzten virtuosen Klavierklänge von Griegs
Schmetterling verklungen, schließt sie den Klavierdeckel um mit W.C. Williams zu
verkünden: "Es ist ausgeträumt".
Sopranistin und Sprecherin stehen verduzt da und wollen den Abend so nicht
beschließen. Sie fordern die Pianistin zu einer Zugabe auf und singen gemeinsam: "Kauf
mir einen bunten Luftballon". Das mit Luftballons beschenkte Publikum darf nun in das
Land der Träume ziehen.

Programm


Claude Debussy: Clair de lune
aus: Suite bergamasque
Hugo von Hofmannsthal: Wir sind aus solchem Zeug wie das zu Träumen
Georg Christoph Lichtenberg: Der Traum ist ein Leben
Joseph Haydn: Das Leben ist ein Traum (Gleim)
Fernando Pessoa: Ich bin fest davon überzeugt
Caroline von Günderode: Der Kuss im Traume
Wolfgang Amadeus Mozart: Das Traumbild KV 530 (Hölty)
Heinrich Heine: Was ist ein Traum (gekürzt)
Robert Schumann: Träumerei
aus: Kinderszenen op. 15
Felix Mendelssohn Bartholdy: Allnächtlich im Traume seh ich dich op.86,4
(Heine)
Michael Ende: Trödelmarkt der Träume
Franz Liszt: Liebestraum Nr. 3 As-Dur
Franz von Gaudy: Wintertraum
Clara Schumann: Ich stand in dunklen Träumen op.13,1 (Heine)
Sie liebten sich beide op.13,2 (Heine)
Marscha Kaleko: Ich träume nicht mehr
- Pause -
Max Goldt: Träume I (gekürzt)
Zbigniew Herbert: Des Kaisers Traum
Carl Maria von Weber: Romanze des Ännchen aus: Der Freischütz
Einst träumte meiner selgen Base
Theodor Haecker: Ich hab zuzeiten phantastische Träume (gekürzt)
Gabriel Faure: Après un rêve (Bussine)
Erich Kästner: Der Traum vom Gesichtertausch
Felix Mendelssohn Bartholdy: Neue Liebe op.19,4 (Heine)
Willhelm Busch: Der Traum
Edouard Lalo: Ballade à la lune (Musset)
Marscha Kaleko: Der Traum des Tschuangste
Edvard Grieg: Schmetterling
aus: Lyrische Stücke op.43
William Carlos Williams Ich habe meinen Traum geträumt


v. l. Claudia Schojan, Maren Jacob und Corinna Liebler



 


Maren Jacob
wurde in Ludwigsburg geboren.
Nach dem Abitur absolvierte sie ihr Gesangsstudium zunächst bei Prof. Thomas Pfeiffer, dann bei Prof. Ulrike Sonntag an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Zudem studierte sie dort den Diplom-Zusatzstudiengang Liedgestaltung bei Prof. Cornelis Witthoefft. Ihre Studien schloss sie mit der Note "sehr gut" und mit Auszeichnung ab.
2008 wurde sie zudem, ebenfalls an der Musikhochschule Stuttgart, zum Aufbaustudium Solistenklasse im Fach Gesang bei Prof. Ulrike Sonntag zugelassen.
Weitere künstlerische Anregungen erhielt Maren Jacob in Meisterkursen bei Christoph Prégardien, Klesie Kelly und Wolfgang Schöne.
2009 war Maren Jacob Stipendiatin des Internationalen Richard-Wagner-Verbandes.
Die Schwerpunkte ihrer sängerischen Tätigkeit liegen im Bereich Oratorium und Lied, worin sie über vielfältige Konzerterfahrung verfügt.
Als hoher Sopran ist sie eine gefragte Solistin für beispielsweise folgende Partien: C. Monteverdi: Marien-Vesper, G. F. Händel: The Messiah, J. S. Bach: Johannes-Passion, J. S. Bach: Weihnachts-Oratorium, W. A. Mozart: Requiem, W. A. Mozart: c-moll Messe, J. Haydn: Die Schöpfung, G. Fauré: Requiem.
Wichtige Stationen ihrer bisherigen sängerischen Laufbahn waren beispielsweise Konzerte unter der Leitung von Kay Johannsen, Ingo Bredenbach und Friedemann Keck. Ebenso trat Maren Jacob im Rahmen der 6. Stuttgarter Bachwoche der Internationalen Bachakademie unter Helmuth Rilling auf. Innerhalb der Veranstaltungsreihe Ruhr 2010 sang sie die Solokantate 51 "Jauchzet Gott in allen Landen" von J.S. Bach in Recklinghausen mit der Neuen Philharmonie Westfalen. Ebenso führte sie 2010 eine Konzertreise zum Naumburger Dom, der Stadtkirche Eisleben und der Marktkirche Halle, wo sie das Requiem von W.A. Mozart sang.
Sie wirkte als Solistin an Rundfunk- und Fernsehproduktionen (u.a. im Deutschlandfunk, bei der ARD und beim SF1) mit.
Im Bereich des Kunstliedes ist sie mit den Pianisten Corinna Liebler und Prof. Cornelis Witthoefft (MH Stuttgart) in verschiedensten Liederabenden zu hören. Ihr großes Liedrepertoire reicht von Frühklassik und Klassik über die Romantik bis hin zu zeitgenössischen Liedkompositionen. Zudem erarbeitete sie unterschiedliche literarisch-musikalische Pogramme (u.a. "Ist es Träumen oder Wachen" und "Du meine Seele, du mein Herz - Robert Schumann und Clara Wieck: eine Liebe in Worten und Musik"), die sie mit den Sprechern Prof. Rainer Wolf (UdK Berlin) und Claudia Schojan (MH Stuttgart) vielfach zur Aufführung bringt.
Ihr breites Repertoire ergänzen konzertante Auftritte mit Opern- und Operettenarien (beispielsweise Blonde aus: Die Entführung aus dem Serail von W. A. Mozart, Ännchen aus: Der Freischütz von C. M. v. Weber, Juliette aus: Roméo et Juliette von Ch. Gonoud, Adele aus: Die Fledermaus von Johann Strauß und dem Frühlingsstimmenwalzer von J. Strauß). In diesem Genre ist sie regelmäßig mit dem Jommelli-Quartett (Streichquartett der Stuttgarter Staatsoper) zu hören.
Für 2011 ist unter anderem das Weihnachtsoratorium Kantaten I - VI mit den Hymnus-Chorknaben im Beethovensaal der Liederhalle in Stuttgart geplant.



 


Corinna Liebler
wurde in Ludwigsburg geboren.
Nach dem Abitur studierte sie Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Keiko Wakamatsu. Gleichzeitig belegte sie Musiktheorie als zusätzliches Hauptfach.
Ihre Künstlerische Ausbildung setzte sie an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig und bei Maria Curcio in London fort. Meisterkurse belegte sie bei Karl-Heinz Kämmerling, Leonard Hokanson, Gyorgy Sebok, Hans-Peter und Volker Stenzl u.a.
Corinna Liebler hat sich als Pianistin sehr vielseitig im Konzertleben etabliert. Sie konzertierte als Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin u.a. im Rahmen der Kammerkonzerte des Staatstheaters Stuttgart und der Hohenloher Kultursommers.
Als Chorbegleiterin umfasst ihr Repertoire die wichtigsten Werke der klassisch-romantischen Chorliteratur. Sie konzertierte mit dem Reutlinger Kammerchor, dem Hochschulchor der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und vielen anderen.
Sie erarbeitete zudem literarisch-musikalische Programme mit den Sprechern Prof. Rainer Wolf (Berlin) und Claudia Schojan und ihren Lied/Kammermusikpartnern Maren Jacob (Sopran), Alicja Ratusinska (Flöte) und Katrin König (Klavierduo), die alle vielfach zur Aufführung kamen.
Ihre gelegentlichen Ausflüge in den Bereich Jazz waren in Konzerten mit dem Jazzposaunisten und Pianisten Uli Gutscher zu hören.
Corinna Liebler engagiert sich leidenschaftlich als Klavierpädagogin. Sie ist Lehrbeauftragte der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, wo sie eine Klavierklasse für Lehramtsstudenten leitet. Außerdem unterrichtet sie am Helene-Lange-Gymnasium in Markgröningen Klavier und Gehörbildung. Ihr Schwerpunkt ist dabei die Vorbereitung der Musikabiturprüflinge und Aufnahmeprüfungskandidaten für Musikhochschulen.



 


Claudia Schojan,
geboren in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern),
studierte nach dem Abitur zunächst Gesang an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin und wechselte später ins Sprecherfach.
Daraufhin absolvierte sie den Diplomstudiengang "Sprechen / Sprecherziehung" an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Seit 1995 ist sie als freischaffende Sprechkünstlerin und als Sprecherzieherin tätig. .
Ihre Unterrichtstätigkeit begann sie, neben Privatunterricht für Sänger und Schauspieler, am Staatlichen Referendariat für Gymnasiallehrer, dann, während eines dreijährigen Aufenthaltes im Iran, am Österreichischen Kulturinstitut in Teheran mit dem Schwerpunkt deutsche Phonetik.
Seit 1999 ist sie Lehrbeauftragte für das Fach Sprecherziehung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, wo sie angehende Sänger und Sängerinnen der Gesangsabteilung und der Liedklasse unterrichtet.
Seit dem Wintersemester 2009/10 unterrichtet sie, auch im Lehrauftrag, an der Opernschule der Hochschule für Musik Karlsruhe .
Zudem hat sie seit der Spielzeit 2010/2011 an der Staatsoper Stuttgart das Sprechcoaching für das deutsche Opernrepertoire übernommen. Als Sprecherin wirkte sie bei verschiedenen Verlagen an CD- Produktionen mit.
Gemeinsam mit verschiedenen Musikensembles hat sie bereits mehrere musikalisch-literarische Programme entwickelt und zur Aufführung gebracht. In diesen Programmen,in denen Wort und Musik jeweils eine gelungene Einheit bilden, zeigt sich immer wieder Ihre enge
Beziehung zur Musik.
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Samstag 13.07.2013

NN


Samstag 28.09.2011

NN


Samstag 16.11.2013

NN


Samstag 21.12.2013

NN


 

 

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